In der IT-Welt mit SINN

Was so läuft ...

Gruppenrichtlinien (GPO) für ScrewDrivers Client v4

by Andreas Fleischmann 21. Mai 2012 09:56

Mit Hilfe der Gruppenrichtlinien für den ScrewDrivers Client können generelle Einstellungen des ScrewDrivers Client auf den Arbeitsstationen zentral verwaltet werden.

Mit generelle Einstellung sind all diejenigen gemeint, die sich in der ScrewDrivers Client Konfiguration im Reiter "General" befinden.

triCerat ScrewDrivers General Tab

Bei den Group Policy Definitions handelt es sich um das neue ADMX-Format.
Damit sind sie für Domain Controller mit Windows Server 2008 R2 geeignet.

 

Download der Gruppenrichtliniendefinition für ScrewDrivers Client v4

Die Gruppenrichtliniendefinitionen für ScrewDrivers Client v4 finden Sie bei den regulären ScrewDrivers Downloads. Diese können sie unter folgender URL herunterladen:
Download Gruppenrichtliniendefinitionen für ScrewDrivers Client v4

 

Kopieren der Gruppenrichtliniendefinition ins Sysvol-Verzeichnis auf dem Domain Controller

Damit Gruppenrichtlinien auf den Clients angewendet werden können, muss die Gruppenrichtliniendefinition in das Sysvol-Verzeichnis auf einem Domain Controller mit Windows Server 2008 R2 kopiert werden.

Kopieren Sie dazu den Inhalt der ZIP Datei (außer *.pdf) nach:
%LOGONSERVER%\sysvol\[domain]\Policies\PolicyDefinitions\

[domain] ersetzen sie durch den Namen ihrer Active Directory Domäne.

 

Verwenden der Gruppenrichtlinien für ScrewDrivers Client

In der Gruppenrichtlinienverwaltung finden sie die Einstellungen mit ausführlichen Beschreibungen anschließend unter:
Benutzerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > triCerat ScrewDrivers Client

Group Policies for ScrewDrivers Client

triCerat PAT beschleunigt die Ladezeiten von "Roaming Profiles"

by Andreas Fleischmann 8. Dezember 2011 21:41

triCerat PAT 1.1 steht ab sofort als Gold Release online bereit.

Was kann PAT

  1. PAT beschleunigt die Ladezeiten von servergespeicherten, langsamen Benutzerprofilen
  2. PAT verringert die Netzwerklast
  3. PAT reduziert IOPS
  4. PAT eliminiert Lastspitzen auf den Servern
  5. PAT ändert nichts an den Benutzerprofilen
  6. PAT kann beliebig ein- und ausgeschaltet werden
  7. Bei PAT muss so gut wie nichts konfiguriert werden
  8. PAT funktioniert sogar im Offline-Modus in Verbindung mit Notebooks

Was ist neu in PAT 1.1

  • Offline Modus für bessere Mobilität
  • Verbesserte Kompatibilität mit Virenscannern
  • Vereinfachte Installation und Konfiguration
  • Hübschere Konfigurationsdialoge :-)
  • Verbesserungen in Sachen Sicherheit und Stabilität
  • Verbessertes PAT Stats zur Anzeige von Statistiken

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PAT - Profile Acceleration Technology

Billige GDI-Laserdrucker unter Linux und am Terminal-Server nutzen

by Andreas Fleischmann 4. Oktober 2011 09:09

 

Einfache Laserdrucker für den Einzelarbeitsplatz sind äußerst billig in der Anschaffung. Nachteilig an den so genannten GDI-Druckern ist ihre mangelnde Unterstützung für Clients, die nicht unter Windows laufen, sowie ihre eingeschränkte Netzwerkfähigkeit. Mit entsprechenden Open-Source-Treibern lassen sich viele Modelle unter Linux nutzen und mit Tools wie triCerat Simplify Printing ist ein Betrieb am Terminal-Server problemlos und somit kostengünstig möglich.

Laserdrucker werden in unterschiedlichsten Leistungs- und Preisklassen angeboten. Während ein ausgewachsener PostScript-fähiger Farblaserdrucker in der Preiskategorie eines Laptops oder höher rangiert, bietet beinahe jeder Druckerhersteller kleinere Geräte für knapp 100 EUR an. Diese Drucker, die normalerweise über USB direkt an einen Windows-PC angeschlossen werden, sind eine gute Wahl, wenn das zu erwartende Druckvolumen weniger als 250 Seiten im Monat beträgt.

Billigdrucker verstehen meist weder PCL noch Postscript

Viele Administratoren mussten jedoch bereits die Erfahrung machen, dass diese Drucker für Terminal-Server kaum zu gebrauchen sind, da sie mit dessen Bordmitteln nur bedingt angesprochen werden können. Standard-Druckersprachen wie PostScript beherrschen diese Einstiegsdrucker überhaupt nicht und PCL5, wenn überhaupt, nur rudimentär.

Der Grund dafür liegt in der Verwendung preisgünstigerer Hardwarekomponenten. Höhere Druckersprachen erfordern vom Drucker, dass dieser das Rasterbild für den Ausdruck selbst berechnet und umsetzt (das so genannte „Rippen“). Dementsprechend hoch sind der Arbeitsspeicherausbau und die Leistung der CPU bei Mittelklassegeräten mit PCL- oder PostScript-Unterstützung.

Hersteller behindern Nutzung als Netzwerkdrucker

Die preisgünstigen Drucker werden oft und teilweise fälschlich als GDI-, Host-based- oder Windows-Only-Drucker bezeichnet. Die Verwendung eines proprietären Druckerformats wird stets als das Merkmal dieser Druckerklasse gesehen. In der Tat handelt es sich dabei um Mechanismen, mit denen  die Hersteller verhindern, dass sich ihre Drucker über das Netzwerk ansprechen lassen. Treiber gibt es üblicherweise nur für die aktuelle Windows-Version und sehr selten für MacOS oder Linux.

Die Firmware der Drucker wird mit dem Treiber am Client-PC installiert. Sobald der Drucker per USB an einen Windows-PC angeschlossen wird, überträgt der Treiber die Firmware automatisch in den flüchtigen Speicher des Druckers. Erst nach dem Laden der Firmware ist das Gerät überhaupt einsatzbereit.

Nicht für Linux und Terminal-Server vorgesehen

Wenn man ihn aber beispielsweise an einen Linux-basierten Thin Client anschließt, dann findet dieser automatische Upload nicht statt und der Drucker ist daher nicht nutzbar. Interessanterweise funktionieren diese Drucker auch dann nicht, wenn sie per Druckerumleitung auf dem Terminal Server eingebunden werden.

Viele dieser "Windows-based Printer" lassen sich jedoch mit Hilfe von Open-Source-Treibern aus dem Paket foo2zjs und etwas Konfigurationsaufwand durchaus an Linux-Clients nutzen. Der Treiber enthält ein Shell-Script, welches bei der Kompilierung automatisch die Firmware für den HP-Drucker nachlädt. Er verfügt zudem über ein Hot-Plug-Script, das startet, sobald ein Peripheriegerät an einem USB-Interface des Linux-PCs angeschlossen wird. In diesem Fall wird dabei die Firmware an das USB Interface und somit an den Drucker geschickt.

Werden Skripte dieser Art aktiviert, so können GDI-Drucker problemlos an ThinClients oder ähnlichen Geräten auf Linux-Basis betrieben werden. Dagegen bedarf es eigener Tools wie triCerat triCerat Simplify Printing, um GDI-Printer im Terminalserver- oder VDI-Umfeld zu nutzen.

triCerat ScrewDrivers und die Simplify Suite

Während ScrewDrivers über das Remote Desktop Protocol (RDP) arbeitet und als reinrassige Windows-Lösung auf beiden Seiten das Microsoft-Betriebssystem erfordert, unterstützt die in der Simplify Suite eingebettete Drucklösung triCerat Simplify Printing alle am Markt etablierten Client-Technologien. Mehr Informationen zu Simplify Suite »

Der Transport der Druckdaten erfolgt dabei vom Terminal-Server zu einem Windows- Druckserver und anders als bei ScrewDrivers nicht über RDP, sondern über eine dedizierte TCP/IP- Verbindung. Es entfällt die Notwendigkeit zur Installation von herstellerspezifischen Druckertreibern auf den Terminal-Servern („Driver Free Printing“).

Lokale Drucker in der entfernten Session

triCerat ScrewDrivers unterstützt alle verfügbaren Arten von Druckern, egal ob sich um USB-, parallele, serielle oder Netzwerkdrucker handelt. Multifunktionsdrucker werden mit den vielen spezifischen Einstellungen wie Farbdruck, Auflösungen, Duplex  und weiteren Fähigkeiten angesteuert. Dies erreicht triCerat ScrewDrivers durch die Verwendung der Originaltreiber, die auf dem Client-Computer installiert sind. Die Funktionen werden in den Druckereinstellungsdialogen auf dem Terminal-Server dargestellt. So ist ein Ausdruck auf jedem verfügbaren Client-Drucker aus einer Terminalsitzung möglich, ohne dass der IT-Administrator die Umgebung dafür explizit vorbereiten müsste.

 

Weitere Features von triCerat ScrewDrivers:

  • Anzeige der vom Anwender vom gewohnten lokalen Druckernamen in der Remote-Sitzung, was die Gefahr einer Verwechselung reduziert,
  • Kompression und Streaming über das „triCerat Metafile Format“ (TMF) erhöhen automatisch die Druckgeschwindigkeit,
  • Schriftarten, die am Client-Computer nicht verfügbar sind, werden bei Bedarf durch die triCerat Software automatisch in den Druckjob eingebettet,
  • Druckaufträge lassen sich vom Benutzer in den Formaten PDF, TMF oder BMP auf dem Server oder dem Client-Computer exportieren.

Eine vollständige Funktionsübersicht bietet dieses Datenblatt »

Der Verzicht auf die Treiberinstallation bewährt sich nicht nur bei Terminal-Servern, vielmehr lässt sich dieses Modell mit triCerat auch auf zentrale virtuelle Desktops übertragen. Sie müssen genauso von verschiedensten Endgeräten ausdrucken können – ob GDI/Host-based Drucker oder nicht. Anwender erwarten zu Recht auch in diesen Umgebungen, dass sich der am PC angeschlossene Drucker aus der Sitzung ohne Schwierigkeiten ansprechen lässt.

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triCerat ScrewDrivers | triCerat Simplify Suite

triCerat's Lizenzmodelle und -typen

by Georg Maurer 13. Juli 2010 11:29

triCerat's Lizenztypen

Die triCerat Produkte werden grundsätzlich pro Server lizenziert, unabhängig von der Anzahl der Benutzer die sich am Terminal Server anmelden. triCerat differenziert dabei zwischen 32-bit und 64-bit Versionen.
Im Falle des Upgrades von 32- auf 64-bit werden die reinen Differenzkosten zwischen 32-bit- und 64-bit-Preis in Rechnung gestellt, ohne Aufschlag. Die Softwarewartung wird in Monatsintervallen berechnet.
Im Falle der Lizenzen für virtuelle Desktops (VDI) wird pro virtuellen Desktop lizenziert.

triCerat's Lizenzmodelle

Neben o.g. Unterscheidung bezüglich der Lizenztypen gibt es für jeden Lizenztyp folgende Lizenzmodelle für die passenden Anwendungsbereiche:

  • Fixed (named) Licenses
    Hier bei handelt es sich um das klassische Lizenzierungsmodell von triCerat. Es ist eine typische Einzellizenzierung (Lizenz, MachineID, Aktivierungscode), wobei Lizenzen manuell eingetragen und aktiviert werden. Der Administrator ist somit in der Verantwortung, den Überblick über die verwendeten Lizenzen zu behalten. Diese Lizenzmodell eignet sich typischerweise für kleine bis mittlere Umgebungen ohne Provisionierung (Citrix Provisioning) oder VDI. 
      
  • Concurrent Licenses
    Diese Lizenzmodell verwendet den triCerat Simplify License Server. Dabei handelt es sich um einen zentralen Lizenzserverdienst, der vollautomatisch Lizenzen auscheckt und wieder eincheckt, sobald ein Server oder ein virtuelle Desktop verwendet wird. Diese Lizenmodell eignet sich besonders bei Provisionierung und in VDI-Umgebungen.
    Technische Details zum "Concurrent Licensing" für triCerat Simplify Suite >>
    Technische Details zum "Concurrent Licensing" für triCerat ScrewDrivers >> 
      
  • Distribution Licenses
    Diese Lizenzmodell verwendet ebenfalls den triCerat Simplify License Server, um Lizenzen zu verteilen. Jedoch werden hierbei die Lizenzen, genauso wie bei "Fixed Licenses", aktiviert und fest vergeben und NICHT wieder eingecheckt. Diese Lizenzmodel ist somit das selbe wie "Fixed Licenses", lediglich die Verteilung wird automatisiert.
      

Im Vertrieb und in den Preislisten tauchen lediglich "Fixed (named) Licenses" und "Concurrent Licenses" auf, da diese sich tatsächlich unterscheiden. Jeder der "Fixed (named) Licenses" erwirbt, dem steht es frei, die Lizenz manuell einzupflegen und zu aktivieren, oder aber diese als "Distribution Licenses" zu verwenden und sich der Automatisierungshilfe des triCerat Simplify License Servers zu bedienen.

Reaktivierung von Lizenzen
Wenn sich auf Grund Neuinstallation des Betriebssystems die MachineID  ändert, müssen Fixed (named) Licenses neu aktiviert werden. Die Reaktivierung erfolgt im Lizenzdialog innerhalb der Software oder über die triCerat Webseite mit Hilfe der Seriennummer und der NEUEN MachineID. In Verbindung mit der Reaktivierung erhält man eine neuen Aktivierungscode. Eine Reaktivierung ist für Lizenzen möglich, die einen gültigen Wartungsvertrag (triCare) haben.

Wenn sich auf Grund Neuinstallation des Betriebssystems des triCerat Simplify License Servers die MachineID ändert, so muss die Lizenzdatei auf dem triCerat Simplify License Server, welche alle Concurrent Licenses enthält, neu generiert werden. Schicken Sie dazu die Lizenzdatei inklusive der NEUEN MachineID des triCerat Simplify License Server an support@s-inn.de.

triCare - Softwarewartungsvertrag für triCerat Produkte
Von Sonderverträgen mit gesonderten Vereinbarungen einmal abgesehen, gilt für die Kunden der SINN GmbH ganz generell, dass sie unsere Dienste ohne Mehrkosten in Anspruch nehmen können, solange sie eine gültige triCare Wartungsvereinbarung haben. Das gilt für den Einsatz der jeweils neuesten Produktversion (egal ob, Release oder Versionssprung),  wie auch für den Produktsupport durch die SINN GmbH, solange der Gegenstand der Supportanfrage vermuten läßt, daß ein Fehlverhalten der triCerat Lösung die Ursache der Beanstandung sein könnte. Wir handhaben das derzeit sehr weitgefasst, weil die hohe Qualität der triCerat Lösungen uns erlaubt, damit großzügig zu verfahren.  Und dies, obwohl in mehr als 80% der vergangenen Fälle die Ursache der an uns herangetragenen Problemstellungen am Ende außerhalb der triCerat Lösungen zu diagnostizieren ist. Und wir werden Sie auch weiterhin nach besten Kräften, mit all unserer technischen Expertise, der Erfahrung von nunmehr 7 Jahren Vertrieb, Consulting und Support, beraten.

Neuerungen der triCerat Simplify Suite 5.3

by Andreas Fleischmann 13. Juni 2010 23:58

ScrewDrivers Komponenten der Version 4.5

Die Simplify Suite enthält jetzt alle Neuerungen, die kürzlich in ScrewDrivers 4.5 eingeflossen sind. Diese Neuerungen gelten ebenfalls für den Druck über den ScrewDrivers Print Server Agent, sofern die aktuelle Version auf dem Druckserver eingesetzt wird.

  • Verbesserte Komprimierung bei Bild-lastigen Dokumenten
  • Zusätzliche und genauere Behandlung von Formulargrößen und Papierformaten
  • Korrektur von TIFF-Importen in PDF-Dokumenten
  • Zusätzliche, erweiterte Optionen im ScrewDrivers Client
    • Maximale Farbqualität von Bildern
    • Komprimierung von Bildern
    • Größe der Spooldatei minimieren
    • Graustufendruck erzwingen

Neue Option namens „Set Key as exception“ in Simplify Profiles

Simplify Profiles ermöglicht das Ausschließen von einzelnen Unterschlüssel bei Speichern und Wiederherstellen Registryschlüssel.

Dadurch kann man schnell einen kompletten Registry-Ast einer Anwendung als SAVE-RESTORE definieren und darin mögliche unnötige Bereiche, wie z.B. FileMRU oder Windows-X und –Y-Settings, einfach ausschließen.

Gut eignet sich auch diese Funktion, wenn der komplette Bereich  HKCU\Software für den Benutzer gespreichert wird und der Berich HKCU\Software\Classes für mögliche benutzerspezifische Anpassungen der sog. File Associations elegant ausgeklammert wird.

Einfaches aktualisieren aller Hashwerte der Anwendungen mit “AppChecker”

Simplify Lockdown kann den Terminal Server so verriegeln, dass der Benutzer nur noch die Anwendungen starten kann, die der Administrator für den einzelnen Benutzer vorgegeben hat. Um autorisierte Anwendung zu indentifizieren, kann Simplify Lockdown neben dem Dateinamen und dem zugehörigen Pfad auch einen sog. Hashwert prüfen, der für die Anwendung von Simplify Lockdown errechnet wurde. Dieser Hashwert ändert natürlich immer dann, wenn die autorisierte Anwendung ein Software-Update erhalten hat.

Damit nach Software-Updates für alle autorisierten Anwendung wieder die aktuellen Hashwerte hinterlegt werden, darum kümmert sich das neuen AppChecker Tool mit einem Klick, ohnen jede Anwendung einzeln anfassen zu müssen. 

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Presse | triCerat Simplify Suite

ScrewDrivers Client 32-bit oder 64-bit auf Windows 7 64-bit mit Citrix XenApp Client?!?

by Andreas Fleischmann 2. Juni 2010 23:44

Vor einiger Zeit, als noch die meisten Windows Clients ein 32-bit Betriebssystem hatten, war die Antwort auf die Frage, welcher Typ des ScrewDrivers Clients zum Einsatz kommen muss, natürlich klar:
32-bit, egal ob die Verbindung zum Terminal Server über RDP oder über ICA läuft.

Heute mit Windows 7, ist es bereits gängige Praxis ein Windows 7 64-bit zu haben. Der in Windows 7 64-bit mitgelieferte Remote Desktop Client ist eine 64-bit Anwendung . Wird dieser zum Verbinden zum Terminal Server verwendet, dann ist entsprechend ScrewDrivers Client 64-bit nötig.
Anders sieht die Sache aus, wenn auf einem Windows 7 64-bit ein Citrix Client (XenApp Client) installiert ist. Der Citrix Client ist eine 32-bit Anwendung und läuft auf einem Windows 7 64-bit im 32-bit Kompatibilitätsmodus. Aus diesem Grund ist in dieser Konstellation auch ScrewDrivers Client 32-bit nötig.
Nachfolgende Tabelle listet verschiedene Konstellationen auf und zeigt den passenden ScrewDrivers Client.

 

  Remote Desktop Client Citrix Client (XenApp Client)
Windows XP 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit
Windows XP 64-bit ScrewDrivers Client 64-bit ScrewDrivers Client 32-bit
Windows Vista 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit
Windows Vista 64-bit ScrewDrivers Client 64-bit ScrewDrivers Client 32-bit
Windows 7 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit
Windows 7 64-bit ScrewDrivers Client 64-bit ScrewDrivers Client 32-bit

 

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triCerat ScrewDrivers

Neuerungen in triCerat ScrewDrivers 4.5

by Andreas Fleischmann 21. Mai 2010 23:17

Verbesserte Komprimierung bei Bild-lastigen Dokument

Die Ausgangslage:
Einer unserer öffentlichen Kunden hatte für ein größeres Projekt einen umfangreichen Vergleichstest der verfügbaren Drucklösungen für CITRIX Terminalserver durchgeführt und dabei festgestellt, dass die
triCerat-Lösung in allen Punkten bis auf einen einzigen vorne lag. Dieser eine Punkt war die zu übertragenden Druckdatenmenge bei Dokumenten mit eingebetteten Bilddateien. Dem Kunden war
dieser eine Punkt allerdings sehr wichtig, weshalb triCerat die Angelegenheit in Zusammenarbeit mit der Technik der SINN GmbH analysierte. Dabei wurde festgestellt, dass ein Wettbewerber nur deshalb
scheinbar bessere Ergebnisse liefern konnte, weil er ungefragt die Auflösung reduzierte. TriCerat hat sich daraufhin das Ziel gesetzt im Ergebnis zumindest gleichzuziehen, ohne die Auflösung und damit die Bildqualität zu mindern. Dies ist den triCerat-Entwicklern mit der Version 4.5 in vollem Umfang gelungen.

ScrewDrivers analysiert die enthaltenen Bilder in einem Dokument und wendet passend zum Bildtyp den Algorithmus für die optimale Komprimierung der Daten an.

Dadurch können enorme Mengen an tatsächlich übertragenen Daten im Netzwerk eingespart werden und das Drucken von Bild-lastigen Dokumenten über schmalbandige Terminalserververbindungen geht trotzdem flüssig von statten.

Zusätzliche und genauere Behandlung von Formulargrößen und Papierformaten, die sich basiernd auf Hoch- und Querformat ändern können

Ein Kunde der SINN GmbH, ein kommunales Rechenzentrum hat sich an den Support gewandt, weil beim Druck von Sozialausweisen die im Querformat gedruckt werden auf bestimmten Druckern die Daten
nicht in den dafür vorgesehenen Feldern der vorgedruckten Formulare abgebildet wurden.

Die Analyse hat folgendes ergeben: bei Druckertreibern gibt es einen sog. "PhysicalOffset-X" und "PhysicalOffset-Y" - gemessen in Pixel. Diese Werte geben an, wie weit ein Drucker bis zum Papierrand drucken kann und werden verwendet, um das zu druckende Image absolut auf dem Blatt zu positionieren.

Bei der Einstellung "Hochformat" gibt ein Treiber für "PhysicalOffset-X" beispielsweise 142px und für "PhysicalOffset-Y" beispielsweise 100px an.

Die meisten Drucker verwenden diese Offsetwerte sowohl für das Hoch- wie auch für das Querformat und tauschen die Werte dafür nur zyklisch.

Die triCerat-Drucklösung ist in der Vergangenheit auch davon ausgegangen, dass dem so sei. Sie hat ebenfalls beim Wechsel vom Längs- in das Querformat nur die Längen- und Breitendaten gegeneinander getauscht.

Es hat sich nun aber herausgestellt, dass manche Hersteller von Druckertreibern davon abweichend für Längs- und Querformat jeweils getrennt komplette Datensätze bereitstellen, die nicht umgekehrt
symmetrisch gleich sind.

Diese bislang nicht berücksichtigte Differenz hat zu zwar geringen aber dennoch sichtbaren Abweichungen geführt, die unser Kunde nicht tolerieren konnte.

Um das Problem zu lösen, musste triCerat die Screwdrivers-Lösung gründlich umgestalten. Denn war es bislang nur nötig, den Drucker Device Kontext einmal in Standardorientierung abzufragen und beim
Wechsel der Orientierung einfach X mit Y zu tauschen, musste nun der Drucker Device Kontext zweimal abgefragt und eingelesen werden, einmal pro Blattorientierung. Und die Datenfelder mussten zweimal angelegt werden. Letzteres ist übrigens einer der Gründe, warum beim Wechsel auf die Version 4.5 erstmalig Server- und Clientkomponente aktualisiert werden müssen um die volle Funktionalität zu erhalten.

Korrektur von TIFF Importen in PDF Dokumenten

Ein Anwendungsverfahren eines Kunden der SINN GmbH verarbeitet eingescannte Grundbuchdaten und fügt diese als TIFF-Dokumente in neu generierte .PDF-Dokumente ein. Ab einem definierten Software-Update einer Kundenanwendung wurden die eingescannten Daten plötzlich TIFF- Zeilenweise um 180 Grad gedreht (auf den Kopf gestellt) gedruckt, wenn der Ausdruck mit Hilfe von Screwdrivers erfolgte. triCerat hat in der Version 4.5 die neuesten TIFF- Format-Templates eingearbeitet. Das Problem wurde dadurch vollständig behoben.

Zusätzliche, erweiterte Optionen im ScrewDrivers Client

Am ScrewDrivers-Client können neuerdings für jeden Drucker, der in der Terminalsitzung oder am Virtual Desktop verbunden wird, folgende Optionen separat gesetzt werden:

  • Maximale Farbqualität von Bildern
    Die Farbtiefe von Bildern in Dokumenten kann automatisch auf 24-bit (TrueColor), 16-bit (HighColor), 8-bit (Low) oder 1-bit (Monochrom) reduziert werden, um die tatsächlich zu übertragende Datenmenge beim Drucken weiter zu reduzieren.
  • Komprimierung von Bildern
    Dabei wird angegeben, ob beim Druck von Bild-lastigen Dokumenten die enthaltenen Bilder automatisch separat Komprimiert werden sollen, um die übertragene Datenmenge gering zu halten.
  • Größe der Spooldatei minimieren
    Dabei wird angegeben, ob die resultierende Spooldatei am Server möglichst gering gehalten werden soll. Technisch betrachtet, werden dabei die sog. „erweiterten Druckfunktionen“ des Druckertreibers deaktiviert, die den Druckertreiber daran hindern, beim Druckauftrag erst aufwendig ein „NT EMF-Format“ zu generieren, ehe der Ausdruck tatsächlich als triCerat TriMeta-Format über die Leitung geht.
  • Graustufendruck erzwingen
    Dabei wird angegeben, ob der Ausdruck grundsätzlich in Graustufen gemacht werden soll.

Propalms TSE 6: Active Server Pages Fehler "00000000'

by Andreas Fleischmann 8. April 2010 04:15

Beschreibung:
Nach der Installation der Webserver-Role eines Propalms TSE 6 Servers und bei Aufruf der Administrationskonsole im Webbrowser tritt folgende Fehlermeldung auf:

Active Server Pages Fehler "00000000' 
Objekt konnte nicht erstellt werden
?
Fehler beim Erstellen des Objekts "g_objCacheManagerAtStartUp".
Microsoft JScript runtime Fehler "800a0046'
Permission denied
?, line 0

Lösung:
Im Anschluss an die Installation ist es nötig bei den Komponenten-Diensten die Sicherheitseinstellungen einiger DCOM-Komponenten anzupassen, sofern die Webserver-Role auf einem Server installiert wird. Dazu muss dem IUSR-Konto entsprechende Start- und Aktivierungsberechtigungen gegeben werden.
Die Berechtigung folgender DCOM-Komponenten muss dazu angepasst werden. Das IUSR-Konto ist ein lokales Benutzerkonto des Servers:

  • CacheManager
  • CanaveralEngine
  • CanEngineHelper
  • LoadBalancer

 

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Propalms TSE

Dresdner Bank (Schweiz) AG optimiert Sicherheit und Performance der Terminal Server mit triCerat Simplify Suite

by Andreas Fleischmann 1. Dezember 2009 10:21

Die Dresdner Bank (Schweiz) AG ist Anbieter hochwertiger Bankdienstleistungen im gehobenen Wealth Management Segment. Schutz und Sicherheit elektronisch gespeicherter Daten besitzt dabei höchste Priorität. Zur Abwicklung ihrer Geschäftsprozesse setzt die Dresdner Bank (Schweiz) AG am Standort Zürich auf eine heterogene Netzwerkarchitektur. Diese besteht aus rund 100 Servern sowie 300 Arbeitsstationen, die mit Hilfe von Citrix Presentation Servern mit bankspezifischer Anwendungssoftware versorgt werden. Das Problem hierbei: Nutzer von Windows-Clients hätten mit Hilfe einfacher Tools erweiterte Zugriffsrechte und damit die Kontrolle über die Server erlangen können. Aufwändige Maßnahmen mit hohem administrativen Aufwand waren deshalb erforderlich, um derartige Zugriffe auszuschließen. Performance-Verluste durch eine Vielzahl unterschiedlicher Druckertreiber sowie fehlerhafte Nutzer-Profile sorgten zudem für einen hohen Support-Aufwand. Um die effiziente und zugleich zuverlässige Absicherung seiner Server zu gewährleisten und allen Nutzern einen funktionssicheren Remote-Desktop bereitstellen zu können, entschied sich die Dresdner Bank (Schweiz) AG für die triCerat Simplify Suite. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Mitarbeiter erhalten Zugriff auf businessrelevante Anwendungen und können sich innerhalb weniger Sekunden am System anmelden. Gleichzeitig wird das unautorisierte Ausführen von Programmen auf dem Presentation Server wirkungsvoll verhindert. Ergänzend lassen sich selbst umfangreiche Konfigurationsänderungen mit nur wenigen Mausklicks vornehmen. Und für das IT-Management besteht der Vorteil in kurzen Implementierungszeiten und einem attraktivem Lizenzmodell. Die Softwarelösung wurde mit Hilfe des deutschen Spezial-Distributors SINN innerhalb von zwei Manntagen implementiert. Seit Installation der triCerat Simplify Suite konnten sowohl Sicherheit und Performance der Citrix Presentation Server verbessert werden, als auch der Aufwand für Administration und Wartung deutlich verringert werden.

Den vollständigen Referenzbereicht lesen Sie unter:
http://www.s-inn.de/SimplifySuite/Referenz/DresdnerBank.aspx

Nach der Neuinstallation oder Update des Citrix Client werden über triCerat ScrewDrivers keine Drucker mehr verbunden

by Andreas Fleischmann 12. November 2009 20:18

Problem:
Es kann vorkommen, dass nach der Neuinstallation oder Update des Citrix Client über triCerat ScrewDrivers keine Drucker mehr verbunden werden. Der ScrewDrivers Client ist im Citrix Client (XenApp Client) als Modul registriert. Diese Information ist in diesem Fall verloren gegangen und ScrewDrivers Client kann nicht mehr aktiv werden.

Lösung:
Installieren Sie den ScrewDrivers Client erneut.