In der IT-Welt mit SINN

Was so läuft ...

triCerat's Lizenzmodelle und -typen

by Georg Maurer 13. Juli 2010 11:29

triCerat's Lizenztypen

Die triCerat Produkte werden grundsätzlich pro Server lizenziert, unabhängig von der Anzahl der Benutzer die sich am Terminal Server anmelden. triCerat differenziert dabei zwischen 32-bit und 64-bit Versionen.
Im Falle des Upgrades von 32- auf 64-bit werden die reinen Differenzkosten zwischen 32-bit- und 64-bit-Preis in Rechnung gestellt, ohne Aufschlag. Die Softwarewartung wird in Monatsintervallen berechnet.
Im Falle der Lizenzen für virtuelle Desktops (VDI) wird pro virtuellen Desktop lizenziert.

triCerat's Lizenzmodelle

Neben o.g. Unterscheidung bezüglich der Lizenztypen gibt es für jeden Lizenztyp folgende Lizenzmodelle für die passenden Anwendungsbereiche:

  • Fixed (named) Licenses
    Hier bei handelt es sich um das klassische Lizenzierungsmodell von triCerat. Es ist eine typische Einzellizenzierung (Lizenz, MachineID, Aktivierungscode), wobei Lizenzen manuell eingetragen und aktiviert werden. Der Administrator ist somit in der Verantwortung, den Überblick über die verwendeten Lizenzen zu behalten. Diese Lizenzmodell eignet sich typischerweise für kleine bis mittlere Umgebungen ohne Provisionierung (Citrix Provisioning) oder VDI. 
      
  • Concurrent Licenses
    Diese Lizenzmodell verwendet den triCerat Simplify License Server. Dabei handelt es sich um einen zentralen Lizenzserverdienst, der vollautomatisch Lizenzen auscheckt und wieder eincheckt, sobald ein Server oder ein virtuelle Desktop verwendet wird. Diese Lizenmodell eignet sich besonders bei Provisionierung und in VDI-Umgebungen.
    Technische Details zum "Concurrent Licensing" für triCerat Simplify Suite >>
    Technische Details zum "Concurrent Licensing" für triCerat ScrewDrivers >> 
      
  • Distribution Licenses
    Diese Lizenzmodell verwendet ebenfalls den triCerat Simplify License Server, um Lizenzen zu verteilen. Jedoch werden hierbei die Lizenzen, genauso wie bei "Fixed Licenses", aktiviert und fest vergeben und NICHT wieder eingecheckt. Diese Lizenzmodel ist somit das selbe wie "Fixed Licenses", lediglich die Verteilung wird automatisiert.
      

Im Vertrieb und in den Preislisten tauchen lediglich "Fixed (named) Licenses" und "Concurrent Licenses" auf, da diese sich tatsächlich unterscheiden. Jeder der "Fixed (named) Licenses" erwirbt, dem steht es frei, die Lizenz manuell einzupflegen und zu aktivieren, oder aber diese als "Distribution Licenses" zu verwenden und sich der Automatisierungshilfe des triCerat Simplify License Servers zu bedienen.

Reaktivierung von Lizenzen
Wenn sich auf Grund Neuinstallation des Betriebssystems die MachineID  ändert, müssen Fixed (named) Licenses neu aktiviert werden. Die Reaktivierung erfolgt im Lizenzdialog innerhalb der Software oder über die triCerat Webseite mit Hilfe der Seriennummer und der NEUEN MachineID. In Verbindung mit der Reaktivierung erhält man eine neuen Aktivierungscode. Eine Reaktivierung ist für Lizenzen möglich, die einen gültigen Wartungsvertrag (triCare) haben.

Wenn sich auf Grund Neuinstallation des Betriebssystems des triCerat Simplify License Servers die MachineID ändert, so muss die Lizenzdatei auf dem triCerat Simplify License Server, welche alle Concurrent Licenses enthält, neu generiert werden. Schicken Sie dazu die Lizenzdatei inklusive der NEUEN MachineID des triCerat Simplify License Server an support@s-inn.de.

triCare - Softwarewartungsvertrag für triCerat Produkte
Von Sonderverträgen mit gesonderten Vereinbarungen einmal abgesehen, gilt für die Kunden der SINN GmbH ganz generell, dass sie unsere Dienste ohne Mehrkosten in Anspruch nehmen können, solange sie eine gültige triCare Wartungsvereinbarung haben. Das gilt für den Einsatz der jeweils neuesten Produktversion (egal ob, Release oder Versionssprung),  wie auch für den Produktsupport durch die SINN GmbH, solange der Gegenstand der Supportanfrage vermuten läßt, daß ein Fehlverhalten der triCerat Lösung die Ursache der Beanstandung sein könnte. Wir handhaben das derzeit sehr weitgefasst, weil die hohe Qualität der triCerat Lösungen uns erlaubt, damit großzügig zu verfahren.  Und dies, obwohl in mehr als 80% der vergangenen Fälle die Ursache der an uns herangetragenen Problemstellungen am Ende außerhalb der triCerat Lösungen zu diagnostizieren ist. Und wir werden Sie auch weiterhin nach besten Kräften, mit all unserer technischen Expertise, der Erfahrung von nunmehr 7 Jahren Vertrieb, Consulting und Support, beraten.

Nach der Neuinstallation oder Update des Citrix Client werden über triCerat ScrewDrivers keine Drucker mehr verbunden

by Andreas Fleischmann 12. November 2009 20:18

Problem:
Es kann vorkommen, dass nach der Neuinstallation oder Update des Citrix Client über triCerat ScrewDrivers keine Drucker mehr verbunden werden. Der ScrewDrivers Client ist im Citrix Client (XenApp Client) als Modul registriert. Diese Information ist in diesem Fall verloren gegangen und ScrewDrivers Client kann nicht mehr aktiv werden.

Lösung:
Installieren Sie den ScrewDrivers Client erneut.

triCerat ScrewDrivers Concurrent Licensing

by Andreas Fleischmann 18. Mai 2009 03:27

Die Drucklösung triCerat ScrewDrivers für Terminal Server oder virtuelle Desktop wird pro Terminal Server bzw. pro virtuellen Desktop lizenziert, unabhängig von der Anzahl der Benutzer, die eine Verbindung zum Terminal Server oder zum virtuellen Desktop herstellen.

Damit Lizenzen nicht fest an einen Terminal Server oder einen virtuellen Desktop gebunden sind, sondern immer nur dann eingesetzt werden, wenn der Terminal Server oder der virtuelle Desktop verwendet wird, deshalb gibt es das sog. Concurrent Licensing Model.

Das Concurrent License Model erfordert einen Simplify License Server im Netz.
Dabei handelt es sich um einen Dienst, der als Lizenzgeber fungiert und abhängig davon, ob Benutzer auf einem Server angemeldet sind oder nicht, eine Lizenz für den entsprechenden Server eincheckt oder auscheckt. Die Vergabe von Lizenzen funktioniert somit vollautomatisch.

Ein einziger Simplify License Server kann gleichzeitig die Seriennummern für ScrewDrivers 32-/64-bit, ScrewDrivers for VDI 32-/64-bit und für allen Simplify Suite Produkte 32-/64-bit vergeben.

Installation und Konfiguration des Simplify License Server

Welchen Server Sie im Netz als Lizenzserver auswählen, ist Ihnen überlassen. Typischerweise verwenden Sie den gleichen Server, auf dem die Microsoft Terminal Server Lizenzierung oder der Citrix Xen License Server installiert ist.
Wichtig: Der Simplify License Server kann nicht gleichzeitig ein Terminal Server sein, auf dem ScrewDrivers installiert ist.

1. Laden Sie das Installationspaket des Simplify License Server auf den zukünftigen Lizenzserver und entpacken Sie die Datei.
http://www.tricerat.com/products/Installs/v5/SimplifyLicense.zip 

2. Führen Sie die enthaltene Installationsdatei Simplify License Server.msi für 32-bit auf dem Server aus. (Simplify License Server x64.msi für 64-bit Betriebssystem)
Die Installation ist äußerst klein und beinhaltet keine besonderen Konfigurationsoptionen.
(Next, next,.. finish)

3. Führen Sie die enthaltene MachineId.exe auf dem Simplify License Server aus und liefern Sie die ausgegebene MachineID per formloser Email inklusive aller ScrewDrivers Seriennummern an support@s-inn.de, die Sie auf dem Simplify License Server einpflegen wollen. 

4. Im Anschluss erhalten Sie per Email eine Datei namens triCerat.lic.

5. Kopieren Sie die Datei triCerat.lic im Simplify License Server in das Verzeichnis %SystemRoot%\system32\.

6. Starten Sie den Dienst Simplify License Server in der Diensteverwaltung neu.

 

Konfiguration von triCerat ScrewDrivers Server für die Verwendung des Simplify License Server

Damit die Terminal Server und/oder die Virtual Desktops den Simplify License Server für die automatische Zuteilung von Lizenzen verwenden können, muss der „Concurrent License“-Modus auf den Selben eingeschaltet werden.

1.  Führen Sie die Installation des Simplify License Server.msi für 32-bit auf dem Terminal Server und/oder Virtual Deskop aus. Das Installationspaket ist das gleiche, das Sie vorher für den expliziten Lizenzserver verwendet haben. (Simplify License Server x64.msi für 64-bit Betriebssystem)
Die Installation ist äußerst klein und beinhaltet keine besonderen Konfigurationsoptionen.
(Next, next,... finish)

2. Starten Sie die ScrewDrivers Server Konfiguration über Systemsteuerung > ScrewDrivers v4 und klicken Sie den Reiter triCerat License Entry.

3. Geben Sie im Feld License Server Address die IP-Adresse oder den FQDN des Simplify License Server an und aktivieren Sie die Option Use License Server.

4. Schließen Sie den Dialog mit Klick auf OK ab.

Anmerkung: Die zuletzt genannten Schritte 1-4 können Sie natürlich automatisieren, indem Sie die das MSI-Paket bspw. per GPO verteilen. Der Konfigurationsschritt 3 resultiert in den Registrywerten UseServer und LicenseServerAddr unter HKLM\Software\triCerat\Simplify Licensing, welche sich leicht exportieren und automatisiert verteilen lassen.

Weitere detaillierte Infos zur Lizenzierung und zum Simplify License Server erhalten Sie in der englischen Dokumentation unter http://www.tricerat.com/support/docs/ssv5help/triCeratLicenses.pdf.

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triCerat ScrewDrivers

ScrewDrivers Client per Gruppenrichtlinie (GPO) verteilen

by Andreas Fleischmann 9. März 2009 03:02

1. ScrewDrivers Client *.msi nach %LOGONSERVER%\NETLOGON kopieren.

 

2. Neue Gruppenrichlinienobjekt erstellen und in Computerkonfiguration\Softwareeinstellungen einbinden.
Bei den erweiterten Bereitsstellungsoptionen sollte der Haken „Sprache beim Bereitstellen des Pakets ignorieren“ gestetzt sein.

 

3. Damit die Softwareinstallation sofort nach dem nächsten Neustart ausgeführt wir, sollte die Richtlinie „Beim Neustart des Computers und bei der Anmeldung immer auf das Netzwerk warten“ unter Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\System\Anmeldung aktiviert sein.

 

4. Das neue Gruppenrichtlinienobjekt wird dann mit einer passenden OU verknüpft.

 

Beim Drucken mit einem OKI Drucker in Verbindung mit ScrewDrivers ist der Text verzerrt

by Andreas Fleischmann 24. September 2008 21:10

Mit Hilfe der Daten des original Druckertreibes bereitet ScrewDrivers ein Dokument zum Drucken auf. Verschiedene OKI Treiber liefern in der Konfigurationseigenschaft "LogPixels" einen falschen Wert. Die Eigenschaft "LogPixels" enthält die Anzahl der Pixel pro logischen Zoll. ScrewDrivers wird somit in die Irre geführt und rechnet mit falschen Daten, was dazu führt das im resultierenden Ausdruck der Text meist verzerrt ist.

Mit Hilfe des folgenden Workaround kann man den ScrewDrivers Client 4.2 oder neuer veranlassen, dass der Wert "LogPixels" des original Treibers ignoriert wird und nicht zur Berechnung herangezogen wird, mit dem Ergebnis eines korrekten Ausdrucks.

Am Beispiel eines  OKI C5750 legt man am Windows Client in der Registry folgende Einträge an:

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\triCerat\Simplify Printing\Printers\OKI C5750]
"IgnoreLogPixels"=dword:00000001
[HKEY_LOCAL MACHINE\SOFTWARE\triCerat\Simplify Printing\Printers\OKI C5750]
"IgnoreLogPixels"=dword:00000001

Anschließend für man in der ScrewDrivers Client Konfiguration in der Systemsteuerung die Funktion "Query Printers" aus, um die Eigenschaften der Drucker neu auszulesen.

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triCerat ScrewDrivers

Benutzerdefinierte Formulare am Terminal Server mit triCerat ScrewDrivers drucken

by Andreas Fleischmann 1. August 2008 01:52

Generell - bei Druckertreibern gibt es zwei verschiedene Ausprägungen von Benutzerdefinierten Formularen, nämlich die systemweiten Formulare und die druckerspezifischen Formulare.

  1. Systemweite Formulare gelten für alle Druckertreiber, die die systemweiten Formulare unterstützen und werden im Drucker & Fax-Dialog unter "Datei > Servereigenschaften" definiert.
  2. Druckerspezifische Formulare gelten nur für den spezifischen Drucker, in dessen Druckereigenschaften sie definiert wurden.

Egal, um welche der beiden Ausprägungen der benutzerdefinierten Formulare es sich handelt, ScrewDrivers unterstützt beide.

Wenn am Terminalserver benutzerdefinierte Formulare zum Ausdruck zur Verfügung stehen sollen, bringt es nichts, wenn diese Formulare am Terminalserver im Druckdialog konfiguriert werden, da das tatsächliche Spooling in Verbindung mit ScrewDrivers am Client stattfindet und somit hätte der Client keine Ahnung von dem benutzerdefinierten Formular, was im schlimmsten Fall in einem fehlerhaften Ausdruck resultieren würde. Genau aus diesem Grund bietet ScrewDrivers keine Dialog für benutzerdefinierte Formulare.

Im Umkehrschluß bedeutet das, dass das benutzerdefinierte Formular bereits am Client konfiguriert sein müssen.
Formulardefinitionen werden, egal ob "systemweite" oder "druckerspezifische", in der sog. DEVMODE-Datenstrukture für den Drucktreiber transportiert.

Das bedeutet, wenn das benutzerdefinierte Formular bereits am Client konfiguriert wurde, wird es in Verbindung mit ScrewDrivers zum Terminalserver und dem entsprechenden Drucker durchgereicht und steht zur Verfügung.

Lösung 1: Für Druckertreiber, die systemweite Formulare unterstützen

Schritt 1:
Definieren Sie  am Client ein systemweites Formular mit passender Papiergrößen bzw. Druckbereichbegrenzung.

Im Windows-Betriebssystem gibt es die Möglichkeit systemweite Formulare anzulegen.
Viele Druckertreiber berücksichtigen die Liste der systemweiten Formulare und bieten die Formulare, die zum jeweiligen Drucker passend sind in den Druckereinstellungen des Druckers in der Liste der Papiergrößen an.
So definieren Sie Ihr Sonderformat systemweit am Client:

  1. Öffnen Sie den Drucker und Faxgeräte-Dialog
  2. Klicken Sie im Menü auf Datei > Servereigenschaften
  3. Im Reiter Formulare aktivieren Sie die Checkbox Neues Formular erstellen
  4. Geben Sie im Feld Formularname einen Namen für das Formular an.
  5. Geben Sie unter Formularbeschreibung die passende Papiergröße und Druckbereichbegrenzung an.
  6. Klicken Sie auf Speichern und schließen Sie den Dialog über die Schaltfläche OK.
  7. Starten Sie anschließend den Windowsdienst Druckerwarteschlange neu.

Schritt 2:
Überprüfen Sie anschließend in den Druckereinstellungen am Client, ob der Drucker Ihnen das neu erstellte Formular zu Auswahl anbietet.

Schritt 3:
Führen Sie anschließen am Client in der ScrewDrivers Konfiguration die Funktion Query Printer aus, damit die neuen Formularinformationen des Druckers ausgelesen werden und in den „Print Data Cache“ in der Registrierung übernommen werden.

Schritt 4:
Starten Sie eine Terminalsitzung und überprüfen Sie anschließend in den Druckereinstellungen am Server, ob der Drucker Ihnen das neu erstellte Formular zu Auswahl anbietet.

 

Lösung 2: Für Druckertreiber, die keine systemweiten Formulare unterstützen

Sofern Ihr Druckertreiber keine systemweiten Formulare unterstützt, bietet er meist die Möglichkeit benutzerdefinierte Papiergrößen anzulegen, bzw. einzustellen.
Lesen Sie dazu im Handbuch Ihres Drucktreibers nach, wie Sie eine benutzerdefinierte Papiergröße in den Druckereinstellungen am Client anlegen können.

Schritt 1:
Nachfolgendes Beispiel zeigt einen OKI Drucker, auf dem eine benutzerdefinierte Papiergröße eingestellt wird.

Schritt 2:
Überprüfen Sie anschließend in den Druckereinstellungen am Client, ob der Drucker Ihnen das neu erstellte Formular zu Auswahl anbietet.

Schritt 3:
Führen Sie anschließend am Client in der ScrewDrivers Konfiguration die Funktion Query Printer aus, damit die neuen Formularinformationen des Druckers ausgelesen und in den „Print Data Cache“ in der Registrierung übernommen werden.

Schritt 4:
Starten Sie eine Terminalsitzung und überprüfen Sie anschließend in den Druckereinstellungen am Server, ob der Drucker Ihnen das neu erstellte Formular zu Auswahl anbietet.

 

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triCerat ScrewDrivers

Stille Installation eine ScrewDrivers Client (quite installation)

by Andreas Fleischmann 8. Juli 2008 20:56

Damit die Installation des ScrewDrivers Client still im Hintergrund abläuft verwendet man die üblichen Kommandizeilenparameter des Windows Installers. Dazu verwendet man ein beliebiges MSI-Installationspaket des ScrewDrivers Client.

ScrewDrivers Client stille Installation:

die Kommandozeile lautet:
msiexec /i v410834_ica_only.msi /qn

der Parameter /qn bedeuten “q” für “quiet” und “n” für “no user interface“.
Es erfolgt keinerlei Ausgabe.

Falls Sie etwas protokollieren wollen, dann:
msiexec /i v410834_ica_only.msi /qn /l*v v410834_ica_only_install.log

Für Hilfe zu den parameter:
msiexec /?

ScrewDrivers Client stille Deinstallation:

Die entsprechende Kommandozeile für die Deinstallation lautet:
msiexec /X v410834_ica_only.msi /qn

Oder Sie könnenwahlweise die Produkt-GUID verwenden:
msiexec /X{91874212-F197-4582-9C93-DFC847914D25} /qn

Zu finden ist diese Infomation in:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\{91874212-F197-4582-9C93-DFC847914D25}

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Barcode auf Etiketten am Terminal Server mit Labeldrucker

by Andreas Fleischmann 3. Juni 2006 02:33

Drucker der Marke Zebra sind verbreitet Labeldrucker. Oft kommt meist dann ein Druckertreiber von Seagull und das Design-Tool Bar-Tender zum Einsatz. Seagull bietet einen Druckertreiber für Etikettendrucker, um verschiedene Arten von Barcodes zu drucken. Seagull bietet zusätzlich ein grafisches Etiketten-Design-Tool namens „BarTender“, mit dessen Hilfe Etikette, die sowohl Text, Grafiken und Barcodes enthalten, erstellt werden können. BarTender verfügt über Automatisierungsschnittstellen für die Integration mit ERP-Systemen (z.B. SAP) und Datenbanken (z.B. Oracle). BarTender und dessen Automatisierungsschnittstellen sind dabei relative eng mit dem angebotenen Etiketten-Druckertreiber verzahnt, um höchstmögliche Funktionalität und Performance zu bieten.

Mit Hilfe des Seagull Etiketten-Druckertreiber können jedoch auch aus jeglicher Windows-Anwendung heraus Etiketten mit Barcodes gedruckt werden, ohne dass die Windows-Anwendung etwas von Barcodes verstehen muss.
In den Eigenschaften des Etiketten-Druckertreibers existiert dazu eine Art Platzhalter-Schriftart.

Abb 1: Es existiert eine Platzhalter-Schriftart namens „Sample Bar Code Font“, die beim Ausdruck in einem „Code 39“-Barcode resultiert

Diese steht der Windows-Anwendung automatisch zur Verfügung, wenn der Etiketten-Druckertreiber ausgewählt ist und nur dann!!
Es handelt sich somit um eine temporäre Schriftart, die in der Anwendung nur dann im Schriftart-Auswahldialog zur Verfügung steht, wenn ein Drucker ausgewählt wurde, der den Seagull-Etiketten-Druckertreiber verwendet.

Abb 2: Wordpad und die Platzhalter-Schriftart „TSC-Sample Bar Code Font“ an einem Windows Client

Dadurch wird beim Druck der Drucker durch den Treiber angewiesen, jeglichen Text, der mit Hilfe der Platzhalter-Schriftart „formatiert“ wurde, als Barcode auszugeben.

ScrewDrivers ist eine Lösung für Terminalserver und virtuelle Desktops, welche die Drucker, die an einem Windows-Client installiert sind, in einer Terminalsitzung oder einer „published Application“ zur Verfügung stellt, ohne dass, wie herkömmlich, die entsprechenden Druckertreiber auf den Terminalserver installiert sein müssen. Ebenso können auch Drucker von dedizierten Druckservern in einer Terminalsitzung zur Verfügung gestellt werden, ohne  dass die entsprechenden Treiber auf dem Terminalserver installiert werden.
Der abstrakte ScrewDrivers-Druckertreiber wird dabei automatisch am Terminalserver mit den Eigenschaften des Seagull-Etiketten-Druckertreibers „betankt“. Dabei werden all diejenigen Eigenschaften verwendet, die über die Win32-API in der sog. DEVMODE-Struktur zur Verfügung gestellt werden. Die Information über temporäre Schriftarten, wie oben beschrieben, ist darin nicht enthalten.
Aus diesem Grund steht die Platzhalter-Schriftart „TSC-Sample Bar Code Font“ in den Anwendungen am Terminalserver, wenn der Drucker über die ScrewDrivers-Technologie verbunden wurde, nicht zur Verfügung (Abb 3).

Abb 3: Die Platzhalter-Schriftart kann am Terminalserver in Verbindung mit ScrewDrivers nicht zur Verfügung stehen

 

Lösung des Problems

Für dieses Problem gibt es 2 Lösungsmöglichkeiten:

1. Der Seagull-Etiketten-Druckertreiber wird auf dem Terminalserver installiert

Dabei steht der Seagull-Etiketten-Druckertreiber am Terminal Server zur Verfügung und die clientseitigen Drucker werden über die bekannte „Terminal Server Autocreated Printer“-Funktion verbunden. Die ScrewDrivers-Technologie ist dabei außen vor.
Bei wenigen Terminalservern und bei wenigen, verschiedenen Typen von Labeldruckern, die an Windows Clients angeschlossen sind, ist diese Lösungen sehr kostengünstig, da an existierenden Vorlagen und Formularen für den Etikettendruck nichts geändert werden muss.
Steigt die Anzahl der Terminalserver oder die Anzahl der Typen von Labeldrucker, so steigt der Wartungsaufwand linear mit an. Werden Druckserver eingesetzt, weil Thinclients verwendet werden oder aus einem anderen Grund, so sind entsprechende Logonscripts oder eine andere Technologie zu verwendet, damit bestimmte Benutzer in der Terminalsitzung Zugriff auf die Drucker und den Seagull-Etiketten-Druckertreiber bekommen.  Für komplexe „Passthrough“-Szenarien, in denen aus einer Terminalsitzung oder von einem VirtualDesktop aus, eine „published Applictaion“ auf einem zweiten Terminalserver gestartet wird, ist diese Lösung nicht möglich.

2. Eine Windows-Standardschriftart wird als Ersetzungsschriftart im Seagull-Etiketten-Druckertreiber definiert

Seagull hat ihren Etiketten-Druckertreiber wohl weislich eine Schriftartersetzungsfunktion eingebaut, die erlaubt, in Dokumenten der  Terminalserverapplikation eine Windows-eigene Schriftart zu verwenden, die dann clientseitig mit Hilfe der Schriftartersetzung im Seagull-Etiketten-Druckertreiber ersetzt wird und dann als Barcode zum Ausdruck gelangt.

Abb 4: Text, der z.B. in Windows-Schriftart „Comic Sans MS, Normal“ formatiert ist, wird vom
Seagull-Etiketten-Druckertreiber durch die Druckerschriftart namens „TSC-Sample Barcode Font“
ersetzt. Diese wiederum resultiert im Ausdruck in einem „Code 39“-Barcode.

Durch diese Konfiguration des Seagull-Etiketten-Druckertreiber kann jeglicher Labeldrucker, der mit diesem Treiber arbeitet über die ScrewDrivers-Technologie und deren Vorteile in Terminalsitzungen und/oder  „published Applications“ verwendet werden, ohne dass der Seagull-Etiketten-Druckertreiber auf dem Terminalserver oder dem VirtualDesktop installiert werden muss. Sofern bereits entsprechende Vorlagen und Formulare für den Etikettendruck existieren, müssen in diesen die entsprechend formatierten Bereiche der Barcodes mit der jeweils gewünschten Windows-eigenen Ersetzungsschriftart formatiert werden.

 

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