In der IT-Welt mit SINN

Was so läuft ...

ScrewDrivers Client 32-bit oder 64-bit auf Windows 7 64-bit mit Citrix XenApp Client?!?

by Andreas Fleischmann 2. Juni 2010 23:44

Vor einiger Zeit, als noch die meisten Windows Clients ein 32-bit Betriebssystem hatten, war die Antwort auf die Frage, welcher Typ des ScrewDrivers Clients zum Einsatz kommen muss, natürlich klar:
32-bit, egal ob die Verbindung zum Terminal Server über RDP oder über ICA läuft.

Heute mit Windows 7, ist es bereits gängige Praxis ein Windows 7 64-bit zu haben. Der in Windows 7 64-bit mitgelieferte Remote Desktop Client ist eine 64-bit Anwendung . Wird dieser zum Verbinden zum Terminal Server verwendet, dann ist entsprechend ScrewDrivers Client 64-bit nötig.
Anders sieht die Sache aus, wenn auf einem Windows 7 64-bit ein Citrix Client (XenApp Client) installiert ist. Der Citrix Client ist eine 32-bit Anwendung und läuft auf einem Windows 7 64-bit im 32-bit Kompatibilitätsmodus. Aus diesem Grund ist in dieser Konstellation auch ScrewDrivers Client 32-bit nötig.
Nachfolgende Tabelle listet verschiedene Konstellationen auf und zeigt den passenden ScrewDrivers Client.

 

  Remote Desktop Client Citrix Client (XenApp Client)
Windows XP 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit
Windows XP 64-bit ScrewDrivers Client 64-bit ScrewDrivers Client 32-bit
Windows Vista 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit
Windows Vista 64-bit ScrewDrivers Client 64-bit ScrewDrivers Client 32-bit
Windows 7 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit
Windows 7 64-bit ScrewDrivers Client 64-bit ScrewDrivers Client 32-bit

 

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triCerat ScrewDrivers

Neuerungen in triCerat ScrewDrivers 4.5

by Andreas Fleischmann 21. Mai 2010 23:17

Verbesserte Komprimierung bei Bild-lastigen Dokument

Die Ausgangslage:
Einer unserer öffentlichen Kunden hatte für ein größeres Projekt einen umfangreichen Vergleichstest der verfügbaren Drucklösungen für CITRIX Terminalserver durchgeführt und dabei festgestellt, dass die
triCerat-Lösung in allen Punkten bis auf einen einzigen vorne lag. Dieser eine Punkt war die zu übertragenden Druckdatenmenge bei Dokumenten mit eingebetteten Bilddateien. Dem Kunden war
dieser eine Punkt allerdings sehr wichtig, weshalb triCerat die Angelegenheit in Zusammenarbeit mit der Technik der SINN GmbH analysierte. Dabei wurde festgestellt, dass ein Wettbewerber nur deshalb
scheinbar bessere Ergebnisse liefern konnte, weil er ungefragt die Auflösung reduzierte. TriCerat hat sich daraufhin das Ziel gesetzt im Ergebnis zumindest gleichzuziehen, ohne die Auflösung und damit die Bildqualität zu mindern. Dies ist den triCerat-Entwicklern mit der Version 4.5 in vollem Umfang gelungen.

ScrewDrivers analysiert die enthaltenen Bilder in einem Dokument und wendet passend zum Bildtyp den Algorithmus für die optimale Komprimierung der Daten an.

Dadurch können enorme Mengen an tatsächlich übertragenen Daten im Netzwerk eingespart werden und das Drucken von Bild-lastigen Dokumenten über schmalbandige Terminalserververbindungen geht trotzdem flüssig von statten.

Zusätzliche und genauere Behandlung von Formulargrößen und Papierformaten, die sich basiernd auf Hoch- und Querformat ändern können

Ein Kunde der SINN GmbH, ein kommunales Rechenzentrum hat sich an den Support gewandt, weil beim Druck von Sozialausweisen die im Querformat gedruckt werden auf bestimmten Druckern die Daten
nicht in den dafür vorgesehenen Feldern der vorgedruckten Formulare abgebildet wurden.

Die Analyse hat folgendes ergeben: bei Druckertreibern gibt es einen sog. "PhysicalOffset-X" und "PhysicalOffset-Y" - gemessen in Pixel. Diese Werte geben an, wie weit ein Drucker bis zum Papierrand drucken kann und werden verwendet, um das zu druckende Image absolut auf dem Blatt zu positionieren.

Bei der Einstellung "Hochformat" gibt ein Treiber für "PhysicalOffset-X" beispielsweise 142px und für "PhysicalOffset-Y" beispielsweise 100px an.

Die meisten Drucker verwenden diese Offsetwerte sowohl für das Hoch- wie auch für das Querformat und tauschen die Werte dafür nur zyklisch.

Die triCerat-Drucklösung ist in der Vergangenheit auch davon ausgegangen, dass dem so sei. Sie hat ebenfalls beim Wechsel vom Längs- in das Querformat nur die Längen- und Breitendaten gegeneinander getauscht.

Es hat sich nun aber herausgestellt, dass manche Hersteller von Druckertreibern davon abweichend für Längs- und Querformat jeweils getrennt komplette Datensätze bereitstellen, die nicht umgekehrt
symmetrisch gleich sind.

Diese bislang nicht berücksichtigte Differenz hat zu zwar geringen aber dennoch sichtbaren Abweichungen geführt, die unser Kunde nicht tolerieren konnte.

Um das Problem zu lösen, musste triCerat die Screwdrivers-Lösung gründlich umgestalten. Denn war es bislang nur nötig, den Drucker Device Kontext einmal in Standardorientierung abzufragen und beim
Wechsel der Orientierung einfach X mit Y zu tauschen, musste nun der Drucker Device Kontext zweimal abgefragt und eingelesen werden, einmal pro Blattorientierung. Und die Datenfelder mussten zweimal angelegt werden. Letzteres ist übrigens einer der Gründe, warum beim Wechsel auf die Version 4.5 erstmalig Server- und Clientkomponente aktualisiert werden müssen um die volle Funktionalität zu erhalten.

Korrektur von TIFF Importen in PDF Dokumenten

Ein Anwendungsverfahren eines Kunden der SINN GmbH verarbeitet eingescannte Grundbuchdaten und fügt diese als TIFF-Dokumente in neu generierte .PDF-Dokumente ein. Ab einem definierten Software-Update einer Kundenanwendung wurden die eingescannten Daten plötzlich TIFF- Zeilenweise um 180 Grad gedreht (auf den Kopf gestellt) gedruckt, wenn der Ausdruck mit Hilfe von Screwdrivers erfolgte. triCerat hat in der Version 4.5 die neuesten TIFF- Format-Templates eingearbeitet. Das Problem wurde dadurch vollständig behoben.

Zusätzliche, erweiterte Optionen im ScrewDrivers Client

Am ScrewDrivers-Client können neuerdings für jeden Drucker, der in der Terminalsitzung oder am Virtual Desktop verbunden wird, folgende Optionen separat gesetzt werden:

  • Maximale Farbqualität von Bildern
    Die Farbtiefe von Bildern in Dokumenten kann automatisch auf 24-bit (TrueColor), 16-bit (HighColor), 8-bit (Low) oder 1-bit (Monochrom) reduziert werden, um die tatsächlich zu übertragende Datenmenge beim Drucken weiter zu reduzieren.
  • Komprimierung von Bildern
    Dabei wird angegeben, ob beim Druck von Bild-lastigen Dokumenten die enthaltenen Bilder automatisch separat Komprimiert werden sollen, um die übertragene Datenmenge gering zu halten.
  • Größe der Spooldatei minimieren
    Dabei wird angegeben, ob die resultierende Spooldatei am Server möglichst gering gehalten werden soll. Technisch betrachtet, werden dabei die sog. „erweiterten Druckfunktionen“ des Druckertreibers deaktiviert, die den Druckertreiber daran hindern, beim Druckauftrag erst aufwendig ein „NT EMF-Format“ zu generieren, ehe der Ausdruck tatsächlich als triCerat TriMeta-Format über die Leitung geht.
  • Graustufendruck erzwingen
    Dabei wird angegeben, ob der Ausdruck grundsätzlich in Graustufen gemacht werden soll.

Erfolgreiches Drucken am Terminal Server mit DATEV Anwendungen

by Andreas Fleischmann 26. Juli 2009 21:44

DATEV Anwendungen werden gerne auf Terminal Server gehostet, so dass sie zentral administriert werden können und von viel Benutzer gleichzeit verwendet werden können. Das Drucken in DATEV Anwendung ist eine wichtige Funktion und auf einem Terminal Server muss dafür gesorgt werden, dass dem Benutzer immer der passende Drucker zur Verfügung steht und für die DATEV Anwendung auch richtig konfiguriert ist.

triCerat ScrewDrivers sorgt dafür, dass der Benutzer, egal von wo aus er eine Terminalsitzung startet und welche Drucker angeschlossen sind, immer den passenden Drucker in der Terminalsitzung vorfindet.

Damit das Drucken auf Terminal Servern mit Hilfe von ScrewDrivers in DATEV-Anwendungen reibungslos funktioniert, müssen nachfolgende 3 Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. In der Konfiguration der Druckprozesse in der DATEV-Anwendung gibts es eine Option names „Druckaufträge zusammen halten“. Deaktivieren Sie diese Option, wenn Sie mit Hilfe von ScrewDrivers drucken. 
  2. Passen Sie das Namensschema von Drucker in der ScrewDrivers Konfiguration am Terminal Server so an, dass keine Sitzungs-ID verwendet wird, sondern nur der Benutzername im Druckernamen auftaucht, so dass Sie in Ihrer DATEV-Anwendung tatsächlich auch benutzerspezifisch Druckprozesse definieren können.
    Beispielschema: Druckername (Benutzername)
    Namensschema für Drucker in triCerat ScrewDrivers  
  3. Konfigurieren Sie den Terminal Server so, dass nur eine Sitzungen pro Benutzer am Terminal Server erlaubt  ist. Dies ist übrigens die Standardeinstellung eines Windows Server 2003 Terminal Services.
    Nur eine Sitzung pro Benutzer am Terminal Server zulassen

 

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triCerat ScrewDrivers

ScrewDrivers Client per Gruppenrichtlinie (GPO) verteilen

by Andreas Fleischmann 9. März 2009 03:02

1. ScrewDrivers Client *.msi nach %LOGONSERVER%\NETLOGON kopieren.

 

2. Neue Gruppenrichlinienobjekt erstellen und in Computerkonfiguration\Softwareeinstellungen einbinden.
Bei den erweiterten Bereitsstellungsoptionen sollte der Haken „Sprache beim Bereitstellen des Pakets ignorieren“ gestetzt sein.

 

3. Damit die Softwareinstallation sofort nach dem nächsten Neustart ausgeführt wir, sollte die Richtlinie „Beim Neustart des Computers und bei der Anmeldung immer auf das Netzwerk warten“ unter Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\System\Anmeldung aktiviert sein.

 

4. Das neue Gruppenrichtlinienobjekt wird dann mit einer passenden OU verknüpft.

 

Beim Drucken mit einem OKI Drucker in Verbindung mit ScrewDrivers ist der Text verzerrt

by Andreas Fleischmann 24. September 2008 21:10

Mit Hilfe der Daten des original Druckertreibes bereitet ScrewDrivers ein Dokument zum Drucken auf. Verschiedene OKI Treiber liefern in der Konfigurationseigenschaft "LogPixels" einen falschen Wert. Die Eigenschaft "LogPixels" enthält die Anzahl der Pixel pro logischen Zoll. ScrewDrivers wird somit in die Irre geführt und rechnet mit falschen Daten, was dazu führt das im resultierenden Ausdruck der Text meist verzerrt ist.

Mit Hilfe des folgenden Workaround kann man den ScrewDrivers Client 4.2 oder neuer veranlassen, dass der Wert "LogPixels" des original Treibers ignoriert wird und nicht zur Berechnung herangezogen wird, mit dem Ergebnis eines korrekten Ausdrucks.

Am Beispiel eines  OKI C5750 legt man am Windows Client in der Registry folgende Einträge an:

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\triCerat\Simplify Printing\Printers\OKI C5750]
"IgnoreLogPixels"=dword:00000001
[HKEY_LOCAL MACHINE\SOFTWARE\triCerat\Simplify Printing\Printers\OKI C5750]
"IgnoreLogPixels"=dword:00000001

Anschließend für man in der ScrewDrivers Client Konfiguration in der Systemsteuerung die Funktion "Query Printers" aus, um die Eigenschaften der Drucker neu auszulesen.

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triCerat ScrewDrivers

Benutzerdefinierte Formulare am Terminal Server mit triCerat ScrewDrivers drucken

by Andreas Fleischmann 1. August 2008 01:52

Generell - bei Druckertreibern gibt es zwei verschiedene Ausprägungen von Benutzerdefinierten Formularen, nämlich die systemweiten Formulare und die druckerspezifischen Formulare.

  1. Systemweite Formulare gelten für alle Druckertreiber, die die systemweiten Formulare unterstützen und werden im Drucker & Fax-Dialog unter "Datei > Servereigenschaften" definiert.
  2. Druckerspezifische Formulare gelten nur für den spezifischen Drucker, in dessen Druckereigenschaften sie definiert wurden.

Egal, um welche der beiden Ausprägungen der benutzerdefinierten Formulare es sich handelt, ScrewDrivers unterstützt beide.

Wenn am Terminalserver benutzerdefinierte Formulare zum Ausdruck zur Verfügung stehen sollen, bringt es nichts, wenn diese Formulare am Terminalserver im Druckdialog konfiguriert werden, da das tatsächliche Spooling in Verbindung mit ScrewDrivers am Client stattfindet und somit hätte der Client keine Ahnung von dem benutzerdefinierten Formular, was im schlimmsten Fall in einem fehlerhaften Ausdruck resultieren würde. Genau aus diesem Grund bietet ScrewDrivers keine Dialog für benutzerdefinierte Formulare.

Im Umkehrschluß bedeutet das, dass das benutzerdefinierte Formular bereits am Client konfiguriert sein müssen.
Formulardefinitionen werden, egal ob "systemweite" oder "druckerspezifische", in der sog. DEVMODE-Datenstrukture für den Drucktreiber transportiert.

Das bedeutet, wenn das benutzerdefinierte Formular bereits am Client konfiguriert wurde, wird es in Verbindung mit ScrewDrivers zum Terminalserver und dem entsprechenden Drucker durchgereicht und steht zur Verfügung.

Lösung 1: Für Druckertreiber, die systemweite Formulare unterstützen

Schritt 1:
Definieren Sie  am Client ein systemweites Formular mit passender Papiergrößen bzw. Druckbereichbegrenzung.

Im Windows-Betriebssystem gibt es die Möglichkeit systemweite Formulare anzulegen.
Viele Druckertreiber berücksichtigen die Liste der systemweiten Formulare und bieten die Formulare, die zum jeweiligen Drucker passend sind in den Druckereinstellungen des Druckers in der Liste der Papiergrößen an.
So definieren Sie Ihr Sonderformat systemweit am Client:

  1. Öffnen Sie den Drucker und Faxgeräte-Dialog
  2. Klicken Sie im Menü auf Datei > Servereigenschaften
  3. Im Reiter Formulare aktivieren Sie die Checkbox Neues Formular erstellen
  4. Geben Sie im Feld Formularname einen Namen für das Formular an.
  5. Geben Sie unter Formularbeschreibung die passende Papiergröße und Druckbereichbegrenzung an.
  6. Klicken Sie auf Speichern und schließen Sie den Dialog über die Schaltfläche OK.
  7. Starten Sie anschließend den Windowsdienst Druckerwarteschlange neu.

Schritt 2:
Überprüfen Sie anschließend in den Druckereinstellungen am Client, ob der Drucker Ihnen das neu erstellte Formular zu Auswahl anbietet.

Schritt 3:
Führen Sie anschließen am Client in der ScrewDrivers Konfiguration die Funktion Query Printer aus, damit die neuen Formularinformationen des Druckers ausgelesen werden und in den „Print Data Cache“ in der Registrierung übernommen werden.

Schritt 4:
Starten Sie eine Terminalsitzung und überprüfen Sie anschließend in den Druckereinstellungen am Server, ob der Drucker Ihnen das neu erstellte Formular zu Auswahl anbietet.

 

Lösung 2: Für Druckertreiber, die keine systemweiten Formulare unterstützen

Sofern Ihr Druckertreiber keine systemweiten Formulare unterstützt, bietet er meist die Möglichkeit benutzerdefinierte Papiergrößen anzulegen, bzw. einzustellen.
Lesen Sie dazu im Handbuch Ihres Drucktreibers nach, wie Sie eine benutzerdefinierte Papiergröße in den Druckereinstellungen am Client anlegen können.

Schritt 1:
Nachfolgendes Beispiel zeigt einen OKI Drucker, auf dem eine benutzerdefinierte Papiergröße eingestellt wird.

Schritt 2:
Überprüfen Sie anschließend in den Druckereinstellungen am Client, ob der Drucker Ihnen das neu erstellte Formular zu Auswahl anbietet.

Schritt 3:
Führen Sie anschließend am Client in der ScrewDrivers Konfiguration die Funktion Query Printer aus, damit die neuen Formularinformationen des Druckers ausgelesen und in den „Print Data Cache“ in der Registrierung übernommen werden.

Schritt 4:
Starten Sie eine Terminalsitzung und überprüfen Sie anschließend in den Druckereinstellungen am Server, ob der Drucker Ihnen das neu erstellte Formular zu Auswahl anbietet.

 

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triCerat ScrewDrivers

Drucken in Umgebungen mit virtuellen Desktops

by Andreas Fleischmann 5. Mai 2008 18:17

Die Verwaltung virtualisierter Desktops, die im Rechenzentrum mit Hilfe bekannten Virtualisierungslösungen (VMware, Citrix XenDesktop, Windows Hyper-V,...) gehostet werden, wird durch den Umstand erschwert, dass entsprechend unterschiedliche Druckertreiber auf den virtuellen Maschinen installiert sein müssen. Anderenfalls könnte der Benutzer beim Arbeiten auf den virtuellen Desktop garnicht seine clientseitigen, lokalen Drucker ansprechen und Dokumente ausdrucken. Der Aufwand, unterschiedliche Images für die virtuellen Desktops vorzuhalten, ist enorm.

Mit Hilfe von ScrewDrivers for XP Remote Desktop geht der o.g. Aufwand gegen Null. ScrewDrivers for XP Remote Desktop ermöglich, genauso wie die Terminal Server Variante, treiberloses Drucken für virtuelle Desktops (Virtual Desktop Printing). Das bedeutet, dass auf den virtuellen Desktops keine Druckertreiber mehr installiert werden müssen, sondern nur noch ScrewDrivers. Alle clientseitigen Drucker werden automatisch auf dem virtuellen Desktop verbunden.

ScrewDrivers for XP Remote Desktop für Virtual Desktop Infrastructure (VDI)

Nachfolgendes Video zeigt kurz ScrewDrivers for XP Remote Desktop
Video zeigt kurz ScrewDrivers for XP Remote Desktop http://www.s-inn.de/ScrewDriversXP/Demos/trsdxp01.wmv (3.32 mb)

 

 

 

 

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triCerat ScrewDrivers

Barcode auf Etiketten am Terminal Server mit Labeldrucker

by Andreas Fleischmann 3. Juni 2006 02:33

Drucker der Marke Zebra sind verbreitet Labeldrucker. Oft kommt meist dann ein Druckertreiber von Seagull und das Design-Tool Bar-Tender zum Einsatz. Seagull bietet einen Druckertreiber für Etikettendrucker, um verschiedene Arten von Barcodes zu drucken. Seagull bietet zusätzlich ein grafisches Etiketten-Design-Tool namens „BarTender“, mit dessen Hilfe Etikette, die sowohl Text, Grafiken und Barcodes enthalten, erstellt werden können. BarTender verfügt über Automatisierungsschnittstellen für die Integration mit ERP-Systemen (z.B. SAP) und Datenbanken (z.B. Oracle). BarTender und dessen Automatisierungsschnittstellen sind dabei relative eng mit dem angebotenen Etiketten-Druckertreiber verzahnt, um höchstmögliche Funktionalität und Performance zu bieten.

Mit Hilfe des Seagull Etiketten-Druckertreiber können jedoch auch aus jeglicher Windows-Anwendung heraus Etiketten mit Barcodes gedruckt werden, ohne dass die Windows-Anwendung etwas von Barcodes verstehen muss.
In den Eigenschaften des Etiketten-Druckertreibers existiert dazu eine Art Platzhalter-Schriftart.

Abb 1: Es existiert eine Platzhalter-Schriftart namens „Sample Bar Code Font“, die beim Ausdruck in einem „Code 39“-Barcode resultiert

Diese steht der Windows-Anwendung automatisch zur Verfügung, wenn der Etiketten-Druckertreiber ausgewählt ist und nur dann!!
Es handelt sich somit um eine temporäre Schriftart, die in der Anwendung nur dann im Schriftart-Auswahldialog zur Verfügung steht, wenn ein Drucker ausgewählt wurde, der den Seagull-Etiketten-Druckertreiber verwendet.

Abb 2: Wordpad und die Platzhalter-Schriftart „TSC-Sample Bar Code Font“ an einem Windows Client

Dadurch wird beim Druck der Drucker durch den Treiber angewiesen, jeglichen Text, der mit Hilfe der Platzhalter-Schriftart „formatiert“ wurde, als Barcode auszugeben.

ScrewDrivers ist eine Lösung für Terminalserver und virtuelle Desktops, welche die Drucker, die an einem Windows-Client installiert sind, in einer Terminalsitzung oder einer „published Application“ zur Verfügung stellt, ohne dass, wie herkömmlich, die entsprechenden Druckertreiber auf den Terminalserver installiert sein müssen. Ebenso können auch Drucker von dedizierten Druckservern in einer Terminalsitzung zur Verfügung gestellt werden, ohne  dass die entsprechenden Treiber auf dem Terminalserver installiert werden.
Der abstrakte ScrewDrivers-Druckertreiber wird dabei automatisch am Terminalserver mit den Eigenschaften des Seagull-Etiketten-Druckertreibers „betankt“. Dabei werden all diejenigen Eigenschaften verwendet, die über die Win32-API in der sog. DEVMODE-Struktur zur Verfügung gestellt werden. Die Information über temporäre Schriftarten, wie oben beschrieben, ist darin nicht enthalten.
Aus diesem Grund steht die Platzhalter-Schriftart „TSC-Sample Bar Code Font“ in den Anwendungen am Terminalserver, wenn der Drucker über die ScrewDrivers-Technologie verbunden wurde, nicht zur Verfügung (Abb 3).

Abb 3: Die Platzhalter-Schriftart kann am Terminalserver in Verbindung mit ScrewDrivers nicht zur Verfügung stehen

 

Lösung des Problems

Für dieses Problem gibt es 2 Lösungsmöglichkeiten:

1. Der Seagull-Etiketten-Druckertreiber wird auf dem Terminalserver installiert

Dabei steht der Seagull-Etiketten-Druckertreiber am Terminal Server zur Verfügung und die clientseitigen Drucker werden über die bekannte „Terminal Server Autocreated Printer“-Funktion verbunden. Die ScrewDrivers-Technologie ist dabei außen vor.
Bei wenigen Terminalservern und bei wenigen, verschiedenen Typen von Labeldruckern, die an Windows Clients angeschlossen sind, ist diese Lösungen sehr kostengünstig, da an existierenden Vorlagen und Formularen für den Etikettendruck nichts geändert werden muss.
Steigt die Anzahl der Terminalserver oder die Anzahl der Typen von Labeldrucker, so steigt der Wartungsaufwand linear mit an. Werden Druckserver eingesetzt, weil Thinclients verwendet werden oder aus einem anderen Grund, so sind entsprechende Logonscripts oder eine andere Technologie zu verwendet, damit bestimmte Benutzer in der Terminalsitzung Zugriff auf die Drucker und den Seagull-Etiketten-Druckertreiber bekommen.  Für komplexe „Passthrough“-Szenarien, in denen aus einer Terminalsitzung oder von einem VirtualDesktop aus, eine „published Applictaion“ auf einem zweiten Terminalserver gestartet wird, ist diese Lösung nicht möglich.

2. Eine Windows-Standardschriftart wird als Ersetzungsschriftart im Seagull-Etiketten-Druckertreiber definiert

Seagull hat ihren Etiketten-Druckertreiber wohl weislich eine Schriftartersetzungsfunktion eingebaut, die erlaubt, in Dokumenten der  Terminalserverapplikation eine Windows-eigene Schriftart zu verwenden, die dann clientseitig mit Hilfe der Schriftartersetzung im Seagull-Etiketten-Druckertreiber ersetzt wird und dann als Barcode zum Ausdruck gelangt.

Abb 4: Text, der z.B. in Windows-Schriftart „Comic Sans MS, Normal“ formatiert ist, wird vom
Seagull-Etiketten-Druckertreiber durch die Druckerschriftart namens „TSC-Sample Barcode Font“
ersetzt. Diese wiederum resultiert im Ausdruck in einem „Code 39“-Barcode.

Durch diese Konfiguration des Seagull-Etiketten-Druckertreiber kann jeglicher Labeldrucker, der mit diesem Treiber arbeitet über die ScrewDrivers-Technologie und deren Vorteile in Terminalsitzungen und/oder  „published Applications“ verwendet werden, ohne dass der Seagull-Etiketten-Druckertreiber auf dem Terminalserver oder dem VirtualDesktop installiert werden muss. Sofern bereits entsprechende Vorlagen und Formulare für den Etikettendruck existieren, müssen in diesen die entsprechend formatierten Bereiche der Barcodes mit der jeweils gewünschten Windows-eigenen Ersetzungsschriftart formatiert werden.

 

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