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Was so läuft ...

triCerat Simpify Suite v4: Das idyllische Farmleben

by Andreas Fleischmann 18. Mai 2005 18:55

Simplify Suite 4 erhöht Sicherheit, Zuverlässigkeit und Performance auf Terminalserver-Farmen / Treiberloses Drucken für komplette Unternehmen

Reithofen bei München, 17. Mai 2005 - Serverfarmen sind praktisch, aber bisher schwierig zu verwalten. Hunderte oder tausende von Nutzern sollen mit ihrer individuellen Umgebung arbeiten, ihren eigenen Drucker ansteuern und ihre vertrauten Anwendungen benutzen können. Keine einfache Aufgabe für den Administrator, zumal er gleichzeitig für ein sicheres Netzwerk sorgen soll.

Die Simplify Suite von triCerat ist das erste vollständig integrierte Paket mit Management-Tools für serverbasierte Umgebungen. Die Suite kombiniert vier Management-Anwendungen in einer einzigen, intuitiv bedienbaren Steuerungskonsole, die die Druck-Optionen und die Benutzerverwaltung vereinheitlicht sowie automatisiert. Die Konsole optimiert außerdem die Verwaltung der Nutzerprofile und das Ressourcenmanagement.

Die triCerat Simplify Suite 4.0 besteht aus vier integrierten Produkten.

triCerat Simplify Printing  - Simplify Printing enthält die vierte Generation von triMeta, der Drucktechnologie von triCerat, die das treiberlose Drucken im Netzwerk ermöglicht – auf jedem Drucker und aus jeder Anwendung heraus.

triCerat Simplify Lockdown  - Das Tool erhöht die Zuverlässigkeit und Sicherheit im Netzwerk durch eine geschlossene Benutzerumgebung. Sie verhindert das Ausführen nicht freigegebener Anwendungen, Werkzeuge und Skripte. Dazu ersetzt triShell den Windows Explorer. Es verfügt über eine innovative Sicherheitsarchitektur, die mit der überbordenen Komplexität richtlinien-basierter Konfigurationen aufräumt.

triCerat Simplify Profiles - Das Modul sorgt für eine personalisierte Benutzerumgebung. Es erhöht die Anwenderzufriedenheit und die Zuverlässigkeit des Servers – und bietet Administratoren die zentrale Kontrolle über die Registry-Verwaltung. Das dient der Zuverlässigkeit und Konsistenz von Regristy-Einträgen in der gesamten Server-Farm. Dazu gibt es dem Administrator weitere Tools an die Hand, um die Serverumgebung auf dem User-, Gruppen- oder Terminal-Level wirksam zu kontrollieren.

triCerat Simplify Resources  - Simplify Resources verhindert Probleme mit der Performance einzelner Anwendungen. Dazu übernimmt es die automatische Kontrolle darüber, wie Windows die CPU- und Speicher-Ressourcen zuteilt. Das führt zu einer deutlich spürbaren Verbesserung der Benutzbarkeit für den einzelnen Nutzer und erhöht zudem die Kapazität gleichzeitiger Sessions in der Server-Farm. Simplify Resources bietet darüber hinaus eine Echtzeitüberwachung durch WMI, mit der die Performance in der gesamten Farm pro Server, Session oder Anwendung gemessen wird.

Die Datenbank der Simplify Suite setzt Microsoft SQL Desktop Engine (MSDE) voraus, für größere Installation ab etwa 20 Servern ist Microsoft SQL Server zu empfehlen.

"triCerat kennt die Grenzen serverbasierter Umgebungen - sei es Citrix MetaFrame, sei es Microsoft Terminal Server. Die Simplify Suite macht die Arbeit des Administrators einfacher und effizienter - und die Endanwender profitieren von der höheren Performance, Zuverlässigkeit und Sicherheit ihrer serverbasierten Umgebungen", kommentiert John Byrne, Präsident und CEO von triCerat. "Simplify Suite ist einfach zu installieren, erfordert nur eine Lizenz pro Server und das zu einem Preis, der seinesgleichen sucht."

"Mit dem Launch von Simplify Suite 4 bietet triCerat den Nutzern von Terminal Servern (TS) Anwendungen, die dem Administrator bei den typischen TS-Problemen helfen", erklärt Bill Heldman, Analyst von Enterprise Management Associates. "Das Produkt hilft bei der Kostenreduzierung, Vereinfachung des Aufwandes für den Administrator und erhöht die Service-Qualität - im Rahmen von ITIL Service- und Support-Management."

Preise und Verfügbarkeit

Die Simplify Suite ist in Deutschland ab sofort über den Distributor SINN Gmbh und seine Reseller zu beziehen. Der Preis für die Suite beträgt EUR 2699,- pro Server, ein Jahr Softwaresupport und Aktualisierungsberechtigung schlagen mit EUR 599,00 zu Buche (jeweils Listenpreis ohne MWSt).

Über triCerat

triCerat wurde 1997 gegründet und ist bisher vor allem bekannt durch ScrewDrivers, dem ersten sich selbst konfigurierenden Druck-System, das die Notwendigkeit des Managements von Druckertreibern beseitigte. Dabei wurde die Beschränkungen von Windows Terminal Server und Citrix MetaFrame Umgebungen aufgehoben. Jetzt erweitert das Unternehmen seine Expertise basierend auf dem Kundenfeedback und seiner intensiven Kenntnis der Schwächen von Windows und Citrix Administratoren. triCerat mit seinen weltweit mehr als 3000 Kunden, darunter Sprint und Boeing vertreibt seine Produkte in Deutschland jetzt über die Sinn GmbH, Reithofen bei München. Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.s-inn.de/SimplifySuite/.

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Presse | triCerat Simplify Suite

Public Key Authentication im SSH Server von RemotelyAnywhere

by Andreas Fleischmann 1. Mai 2005 20:47

Public Key Authentication ist dazu da, sich per SSH auf dem RemotelyAnywhere Host einzuloggen oder Dateien zu übertragen, ohne sich jedes Mal mit einem Passwort authentifizieren zu müssen. Technisch gesehen werden zwei zueinander passende Schlüssel-Dateien erzeugt werden, wobei in der einen der Private Key und in der anderen der Public Key steht. Der Private Key bleibt auf dem Client beim Benutzer und muss vor fremdem Zugriff geschützt werden; der Public Key hingegen wird auf dem RemotelyAnywhere Host hinterlegt. Wenn der Benutzer sich nun anmelden möchte, überprüft der SSH Server von RemotelyAnywhere, ob er im Besitz eines zum hinterlegten Public Key passenden Private Keys ist, und gewährt nur dann den Zugang.

Um eine solches Schlüsselpaar zu erstellen kann man verschiedene Tools verwenden.
Jeder SSH Client bringt die entsprechenden Tools zum generieren der Schlüssel-Dateien mit.

Kostenlose SSH Clients für Windows

  • PuTTY: A Free Telnet/SSH Client
  • WinSCP

Am Beispiel von Putty:

  1. Schlüsselgenerator puttygen.exe starten
  2. Der Schlüsseltyp wird auf SSH-2 DSA festgelegt
  3. Die Anzahl der Bits kann man bei 1024 belassen
  4. Mit Generate wird das Schlüsselpaar generieren.
  5. Der Private Key wird mit Hilfe von Save private key an einem sicheren Ort auf dem Client gespeichert
  6. Achtung: Den passenden Public Key kopiert man oben im Fenster aus der Textbox in die Zwischenablage und von dort in eine Textdatei mit Hilfe des Editors und nicht über die Schlatfläche "Save public key".

 

SSH Server für RemotelyAnywhere konfigurieren

Als erstes muss im Homeverzeichnis des Benutzer, mit dem man sich einloggen will, auf dem RemotelyAnywhere Host einen Ordner namens ".ssh" erstellt werden.
Anmerkung: Der Windows Explorer kann keine Ordner erstellen, die mit einem "." beginnen. Am besten geht das auf der Kommandzeile.

Beispiel:
cd "Dokumente und Einstellungen\andi\"
md .ssh

In diesem Ordner erstellt man nun eine leere Textdatei namen "authorized_keys". Diese Datei enthält später alle Public Keys des Benutzers.
Anmerkung: Diese Datei hat keine Dateierweiterung.

Beispiel mit 2 Public Keys (Zeilen gekürzt):
ssh-dss AAAAB3NzaC1kc3MAAACBAIGuJ9Hn9/RoBqNWq3SYJoUMmSpdux0NwB9yn0kSlN ...
ssh-dss AAAAB3NzaC1kc3MAAACBAO9d8i+iwHqWjEXlzs2wP+VwvzO5WC2HEqAFiMkjYL ...

Den zuvor erstellten Public Key kann in die Datei "authorized_keys" per Copy&Paste einfügen.
Jeder Public Key steht in einer Zeile. Am besten schaltet man im Editor den Zeilenumbruch aus, damit man ungewollte Zeilenumbrüche erkennt.
Eleganter geht das ganze auf der Kommandozeile.

Beispiel:
type PublicKey.txt >> authorized_keys
Dabei wird der Inhalt der Datei PublicKey.txt einfach an die Datei authorized_keys angehängt.

Jetzt muss man nur noch im SSH Server in RemotelyAnywhere die Einstellung "Public key authentication" aktivieren. Ein Neustart des Computers ist erforderlich, da das "Authentication Package" von OpenSSH dadurch aktiviert wird.

Jetzt muss man nur noch dem SSH Client beibringen, den Privat Key zu verwenden.
Am Beispiel von Putty erfolgt das über den Knoten SSH | Auth.
Dort wird einfach der Pfad zur Private Key Datei angegeben.

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RemotelyAnywhere